Detlef Klos

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Detlef Klos (geb. 1952) begann 1967 mit dem Hapkido-Training in Beckum bei Meister Karl-Heinz Kickuth. Oft waren auch dessen Meister Pak In-Syuk, Park-Yong sowie Kim Sou Bong anwesend und leiteten das Training. Dies war zu einer Zeit, als in Deutschland Judo (durch die Olympiade 1964) einen Boom erlebte, Karate nur einem kleinen Kreis Insidern bekannt war und von Taekwondo und Kung-Fu noch niemand redete.

Meister Karl-Heinz unterrichtete das von ihm weiterentwickelte Lehrsystem, in dem er traditionelle Techniken aus dem Daehan Hapkido sowie Kuk-Sool-Won Hapkido zusammenführte. Bereits 1970 bestand Detlef die Prüfung zum 1. Dan. Nach kontinuierlichem und intensivem Training verlieh ihm Großmeister Pak In-Shyuk 1986 den 6. Dan. Wesentliche Einflüsse in den Kampfkünsten verdankte er neben seinem Meister K. H. Kickuth den Hapkido Großmeistern Suh In-Hyuk, Ji Han Jae und vor allen Dingen Dr. Kimm He-Young, dem er bereits 1975 begegnete und dem er seitdem eng verbunden ist.

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Nach dem Tod von K.H. Kickuth führt Detlef Klos kontinuierlich dessen Lehrsystem weiter. Auf Empfehlung von GM Seo In-Sun gab er der Stilrichtung den Namen „Schule des traditionellen Hapkido“, auf Koreanisch „Jun-Tong-Won Hapkido“: Unter diesen Namen wurde diese Stilrichtung auch in die World Kido Federation aufgenommen.

Detlef Klos feierte 2017 sein 50-jähriges Hapkidojubiläum, wobei ihm zu Ehren viele nationale sowie internationale Meister und Großmeister zu einem Seminar nach Deutschland kamen. Im gleichen Jahr wurde ihm auf den Hapkido World Games in Busan, Korea, von GM Seo In-Sun, dem Präsidenten der World Kido Federation sowie der Hanminjok Hapkido Association der 9. Dan verliehen.

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